Was ist ein Künstlerbuch? Teil 1/4

Katalog documenta 5, 1972 (Gestaltung: Ed Ruscha)

Katalog documenta 5, 1972 (Gestaltung: Ed Ruscha)

Dank der documenta 5 in Kassel, dessen Katalogcover niemand geringerer als Ed Ruscha gestaltete – eine Ameisenformation bildet die Zahl fünf – und der Biennale in Venedig im Jahre 1972, bekam das Künstlerbuch endlich ein weltweit beachtetes Publikum.

Der italienische Kunsthistoriker Gemano Celant hat als erster diese Entwicklung im Bereich des Künstlerbuches in seinem 1972 erschienenen Aufsatz book as artwork festgehalten und ist damit bis heute wegweisend. Er schreibt darin, dass ein Buch nicht notwendigerweise über etwas anderes berichten, von etwas erzählen oder etwas beschreiben oder illustrieren muss, sondern zu einem selbstständigen Medium wird. Es folgt eine neue Art von Kunst, die mithilfe der Buchstruktur, in der zeitlichen Abfolge des Lesens, überhaupt existent und wahrnehmbar ist.

mehr zur documenta 5:

http://www.youtube.com/watch?v=-wdhmQ0WaXw

Was ist ein Künstlerbuch? Teil 2/4

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3 Kommentare

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