Ausstellung | „Der nackte Mann“ im Lentos Kunstmusem Linz

Bernhard Prinz, Ohne Titel (Narbe), aus der Serie Blessur, 1996 (Courtesy Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt am Main und Produzentengalerie, Hamburg)

Bernhard Prinz, Ohne Titel (Narbe), aus der Serie Blessur, 1996 (Courtesy Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt am Main und Produzentengalerie, Hamburg)

Noch mehr nackte Haut …

Neben den „nackten Männern“ im Leopold Museum, die noch bis 4. März zu bewundern sind, gibt es zeitgleich (bis 17. Februar 2013) im Lentos Kunstmuseum Linz eine (fast) gleichnamige Ausstellung unter dem Titel „Der nackte Mann“. Während sich die Präsentation im Leopold Museum sehr linear und (ein bisschen langweilig) an 200 Jahren Kunstgeschichte abarbeitet, packt das Lentos das Thema moderner, vielschichtiger  und vor allem inhaltlich stärker aufgeladen an. Die Werke gliedern sich in folgende zwölf Kapiteln: Akt, Ich, Alter, Knabe, Adam, Schwul, hüllenlos, Schmerz, Pose, Bizeps, Penis und Herrschaft. 

Mit dabei sind Werke von Egon Schiele, Ron Mueck, Lucian Freud, Lovis Corinth, Matthew Barney, Artur Zmijewski, Erich Heckel, Robert Mapplethorpe, Keith Haring, Eric Fischl, Paula Modersohn-Becker, Maria Lassnig, Louise Bourgeois, Katarzyna Kozyra, Elke Silvia Krystufek, Oskar Kokoschka, Gelatin, Edvard Munch, Károly Ferenczy, David Hockney, Andy Warhol, Gilbert & George, Pierre et Gilles, Gil & Moti, uvm.

Kuratorinnen: Sabine Fellner, Elisabeth Nowak-Thaller, Stella Rollig

Ausstellungsansicht Lentos Kunstmuseum Linz 2012 (Foto: © Sandro Zanzinger)

Ausstellungsansicht Lentos Kunstmuseum Linz 2012 (Foto: © Sandro Zanzinger)

 The Ludwig Museum, Budapest, displays a version of the exhibition between 22 March 2013 and 30 June 2013, with an emphasis on the Central and Eastern European presence of the topic.

Ausstellungskatalog | Der nackte Mann - The Naked Man (Quelle: Verlag für moderne Kunst)

Der nackte Mann – The Naked Man (Quelle: Verlag für moderne Kunst)

Katalog zur Ausstellung | Der nackte Mann – The Naked Man

Lentos Kunstmuseum Linz / Ludwig Museum – Contemporary Art, Budapest (Hrsg.), 2-teilig (Bild- und Textteil), 335 + 100 Seiten, farb. Abbildungen, dt./tw. engl., Verlag für moderne Kunst, Nürnberg, ISBN 978-3-86984-357-5.

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Ein Kommentar

  1. …ich kann einen Besuch nur empfehlen.
    Das kuratorische Konzept, vor allem auch der Raumaufteilung bzw. der Raumthemen hat mir sehr gut gefallen…sehr viele, sehr unterschiedliche Positionen werden gezeigt…

    aus: kunst? oder kann’s weg?

    vegan l♥ve&peace, miss viwi

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